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Infos für die Sek1

Liebe Schulgemeinschaft der Gemeinschaftsschule am Sonnenfeld,

Corona ist nach wie vor in aller Munde und wird uns auch noch die nächsten Monate erhalten bleiben, sodass wir uns mit Maskentragen, Lüften, Bäckerschließung und Fernlernen weiter arrangieren müssen. Hierzu möchten wir Ihnen ergänzend zu unserem Hygienekonzept  folgende Hinweise geben:

1. Verhalten im Krankheitsfall

Die Unsicherheit bei Krankheitssymptomen ist aktuell sehr groß. Wann Ihr Kind in die Schule kommen darf und wann es zuhause bleiben muss, finden Sie detailliert in der Übersicht im Anhang .

Generell gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Lieber einmal Zuhause bleiben und sich und andere schützen, als ein Risiko eingehen. Kontaktieren Sie im Zweifel Ihren Hausarzt.

2. Präsenzunterricht unter Corona-Bedingungen

Laut aktueller Verordnung ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf dem Schulgelände und im Unterricht vorgeschrieben. Von dieser Maskenpflicht gibt es nur wenige Ausnahmen:

Im Sportunterricht ist das Maskentragen nicht verpflichtend. Wir empfehlen aber auf Grund der aktuellen Corona-Situation dringend, dass bis auf Weiteres jede/r auch im Sportunterricht Maske trägt. Der Sportunterricht wird hierfür an die aktuellen Gegebenheiten angepasst, sodass keine Gesundheitsgefährdung durch Atemprobleme unter der Maske entsteht. In der Schwimmhalle ist die Chlorkonzentration im Wasser erhöht worden, sodass hier keine Ansteckungsgefahr besteht. Zudem sind uns alle vier Umkleiden zur Verfügung gestellt worden, sodass auch beim Umziehen der Abstand eingehalten werden kann. Trotzdem wird aufgrund der Schließung der Hallenbäder ab Januar auch bei uns an der Schule bis auf weiteres kein Schwimmunterricht mehr angeboten werden.

Beim Essen und Trinken muss keine Maske getragen werden. Es ist aber notwendig, dass dann ein Mindestabstand von mindestens 1,50m zu anderen eingehalten wird.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, dass die Maske ein Schutz für jeden selbst und auch für andere ist und es deswegen selbstverständlich sein sollte, diese dauerhaft ohne Ermahnung und Erinnerung zu tragen. Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht werden wir Sie zukünftig über einen Brief informieren.

Die wichtigsten Corona-Regeln für die Sekundarstufe finden Sie hier  zusammengefasst.

3. Verpflegung und Mittagspause

Momentan ist weder ein Bäckerverkauf noch die Nutzung des Wasserspenders möglich. Über Apetito kann normal das Mittagsessen in der Mensa bestellt werden. Die Mensazeiten sind gestaffelt, sodass es wenig Kontakt zwischen den Kindern verschiedener Klassen gibt.

In den Mittagspausen gelten für die Sekundarstufe die Pausenbereiche der Pausen am Vormittag. Für die Schüler*innen der Stufe 5 ist zudem ein Betreuungsangebot eingerichtet. Am Dienstag darf die Stufe 5 das Jugendhaus „Hot“ besuchen, am Donnerstag die Stufe 7 (12.10 Uhr bis 13.00 Uhr) und die Stufe 6 (13.00 Uhr bis 14.00 Uhr).

Falls Ihr Kind nicht zur Übermittagsbetreuung angemeldet ist, darf es das Schulgelände verlassen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Kind, dass auch außerhalb des Schulgeländes auf Abstand geachtet werden soll und ein gemeinsamer Verzehr von Mahlzeiten / Snacks nicht sinnvoll ist und im Falle der Infektion eines/r Beteiligten zu Quarantäne führt.

4. Unterrichtsausfall

Die steigende Zahl der Coronainfektionen wirkt sich auch auf uns als Schule aus, indem wir zunehmende Ausfälle im Bereich des Personals verzeichnen.

Unter normalen Umständen haben wir die Möglichkeit, Stunden einigermaßen zu vertreten oder Kinder zu betreuen, die nicht zu Hause bleiben können. Dies ist aufgrund der Vorgaben zur Kohortenbildung und Trennung der Klassenstufen nicht möglich.

Daher können wir leider den Unterricht nicht vollständig auffangen und werden Unterricht absagen müssen.

Uns ist bewusst, dass es von Ihnen als Eltern viel Organisation und Kreativität verlangt, eine verlässliche Betreuung für das eigene Kind zu organisieren und danken Ihnen für Ihr Verständnis. Die Units-mobile App versorgt Sie mit zuverlässigen Infos zur aktuellen Vertretungssituation.

Für Eltern mit Kindern in der Klasse 5 und 6 gilt: Im Notfall melden Sie sich bitte unter notfallbetreuung@gms-sachsenheim.de, wenn Sie bei einem Entfall Betreuung benötigen.

5. Busverkehr/ Schülertransport

Im Landkreis Ludwigsburg und in allen anderen Verbundlandkreisen sorgt das neue Förderprogramm des Landes während der Corona-Pandemie für Entlastung im Schülerverkehr. Durch die Zusicherung des Landes, 95 Prozent der Kosten für zusätzliche Schulbusse zu übernehmen, kann das Platzangebot im Schülerverkehr aufgestockt werden. Die zusätzlichen Busse werden zunächst bis zum 22. Dezember 2020 im Einsatz sein.

6. Digitale Kommunikationswege

Mail
Kommunikation muss unabhängig von speziellen Ressourcen sein. Deswegen braucht jedes Kind ab Klasse 5 eine Mailadresse, die der Klassenlehrkraft bekannt ist. Zudem müssen Sie als Eltern über eine Mailadresse verfügen, die der Klassenlehrkraft und den Elternvertreter*innen bekannt ist.

DiLer
Als Kommunikations- und Lernplattform dient DiLer. Bitte schauen auch Sie hier regelmäßig nach, was es Neues gibt.

WebEx
Für Videoinputs und -konferenzen nutzen wir Cisco WebEx. Eine Anleitung dazu finden Sie hier.

Untis Messenger
Als datenschutzkonformen Messenger dient der Untis-Messenger. Daher sollten alle Schüler*innen diesen auf dem Handy haben.

Der Zugang zu Webuntis ist ein zusätzliches Serviceangebot.  Bitte beachten Sie hierbei nur den Klassenplan und nicht die individuellen Schülerpläne.

Wir bitten Sie um Nachbesserung, falls noch etwas fehlt (Mailadresse, Zugänge etc.). Eine Übersicht über die jeweiligen Ansprechpartner*innen finden Sie hier.

7. Fernunterricht

Im Falle von Befreiung vom Unterricht oder häuslicher Quarantäne einzelner Lehrkräfte, einzelner Schüler*innen oder auch ganzer Lerngruppen wird der Unterricht grundsätzlich fortgesetzt. Dies ist natürlich nicht der Fall, wenn z.B. die Lehrkraft erkrankt ist.

Klassenweiser Fernunterricht
Wenn klassenweise Fernunterricht gehalten wird, soll dieser im zeitlichen Rahmen dem stundenplanmäßigen Präsenzunterricht entsprechen. Die Form des Fernunterrichts kann dabei aber ganz unterschiedlich sein. Es können z.B. regelmäßig Aufgaben zur selbstständigen Bearbeitung erteilt oder Unterricht per Video- oder Audiokonferenzen gehalten werden. Wichtig sind festgelegte Zeiten, eine verlässliche Regelkommunikation, eine Kontrolle der Anwesenheit der Schüler*innen, Rückmeldungen zu Schülerarbeiten und eine angemessene Verteilung der Unterrichtsinhalte.

Die plakative Forderung einzelner, den gesamten Unterricht im Rahmen des Stundenplans in Form von Videokonferenzen abzubilden, ist weder geplant noch sinnvoll. Dafür gibt es verschiedene Gründe: So erfordert sechs Stunden Videounterricht ein höheres Maß an Konzentration als sechs Stunden regulärer Unterricht. Videokonferenzen sind zudem nicht für jedes Fach, jedes Thema, jeden Aufgabentyp und für jede Arbeitsform geeignet.

Für die Schüler*innen gilt auch hier die Schulpflicht, d.h. Teilnahmepflicht an Fernunterricht. Bewertungen werden grundsätzlich in geeigneter Form erteilt, Klassenarbeiten aber nur in Präsenz geschrieben.

Einzelne Schüler*innen im Fernlernen
Fehlen einzelne Schüler*innen im Präsenzunterricht, so werden Unterrichtsmaterialien per Mail oder zum Abholen zur Verfügung gestellt. Die Lehrkräfte sind grundsätzlich für Nachfragen erreichbar. Eine Übertragung des Unterrichts ist nur nach Rücksprache und unter besonderen Vorkehrungen möglich, weil die Persönlichkeitsrechte der im Klassenzimmer anwesenden Personen geschützt werden müssen. Wir werden aber probieren, in den Prüfungsklassen auf jeden Fall die Prüfungsfächer zu übertragen.

Grundsätzlicher Fernunterricht
Bei grundsätzlicher Nichtteilnahme am Präsenzunterricht (z.B. bei Beurlaubung aufgrund von Risikofaktoren) bemüht sich die Schule um eine persönliche Betreuung durch einen Tutor.

8. Datenschutz

Ein Zusatzformular zur Datenschutzerklärung wird Ihnen über die Klassenlehrkräfte ausgeteilt werden. Es geht darum, dass bei einer Videoübertragung des Unterrichts keine weiteren Personen das Fernlernen mit verfolgen und dieses auch nicht aufgezeichnet wird.

9. Digitale Ressourcen

Die digitale Kommunikation im Fernlernen ist abhängig von der Ausstattung mit geeigneten digitalen Endgeräten. Für die Teilnahme an Videoinputs und Co. von Zuhause ist eine gute Internetverbindung nötig. Bitte prüfen Sie hier ggf. den Vertrag mit Ihrem Anbieter.

Eine Abfrage am Ende des letzten Schuljahres hat ergeben, dass ca. 100 Schüler*innen kein geeignetes Gerät Zuhause nutzen können. Im Rahmen des Sofortausstattungsprogramms des Bundes und des Landes Baden-Württemberg, sowie mit Stiftungsgeldern haben wir nun 40 IPads an der Schule und weitere 80 Geräte sind momentan in Bestellung. Wir erwarten diese im Dezember.

Diese Geräte können von Schüler*innen unserer Schule, denen kein geeignetes Gerät zum Fernlernen zur Verfügung steht, gegen Kaution ausgeliehen werden. Den Leihvertrag finden Sie hier.

 Auch die Lehrkräfte werden Endgeräte aus Digitalpakt-Mitteln erhalten, aber zeitlich ist noch überhaupt nicht abzusehen, wann diese verfügbar sind. Es ist also am Ende des Tages eine Frage der Zeit, wann dieses Problem zufriedenstellend gelöst werden kann.

10. FAQs

Wer informiert wen im Infektionsfall bzw. Quarantänefall?
Die Eltern informieren die Schule (Klassenlehrkraft UND Sekretariat), wenn ihr Kind positiv getestet oder eine häusliche Quarantäne verfügt wurde.

Es ist für die Schule wichtig zu wissen, wer erkrankt ist und wer sich in Quarantäne befindet: Schüler*innen in Quarantäne sind verpflichtet, am Fernunterricht teilzunehmen, Erkrankte aber nicht.

Die Schulleitung nimmt dann Kontakt mit dem Gesundheitsamt auf. Das Gesundheitsamt ermittelt mit Unterstützung der Schule die Kontaktpersonen und legt alle weiteren Maßnahmen fest. Diese Maßnahmen werden von der Schulleitung an die betroffenen Schüler*innen, Eltern und Kolleg*innen kommuniziert.

Wenn das Gesundheitsamt eine häusliche Quarantäne festsetzt, werden die Daten dieser Personen an das Ordnungsamt des Wohnsitzes weitergegeben. Das Ordnungsamt verfügt dann formal die Quarantäne und führt ggf. später Kontrollen durch.

Wer muss in Quarantäne, falls ein Mitschüler oder eine Lehrkraft positiv getestet ist?
Ohne das Tragen von Masken wären dies in der Regel die gesamten Lerngruppen, die Kontakt mit der positiv getesteten Person hatten. Durch die Maskenpflicht besteht die Chance, dass nur der/die Infizierte selbst und evtl. der direkte Sitznachbar in die Quarantäne muss. Das Gesundheitsamt legt aber nach Ermittlung aller Kontakte und Fakten fest, wer in Quarantäne muss, d.h. es kann auch Ausnahmen von der genannten Regel geben.

Müssen Klassenarbeiten nachgeschrieben werden, die während der Quarantäne verpasst werden?
Bis zur neunten Klasse entscheidet die Lehrkraft, ob die durch die Quarantäne versäumten Klassenarbeiten nachgeschrieben werden. Sollte die Festlegung der Gesamtnote am Schuljahresende durch fehlende schriftliche Leistungen nicht eindeutig festzulegen sein, so kann die Klassenarbeit theoretisch auch zu einem späteren Zeitpunkt noch nachgeschrieben werden.

Diese Regelung gilt nicht für die Prüfungsklassen. Hier müssen alle schriftlichen Leistungen erbracht werden.

Finden Elternabende und Elterngespräche statt?
Elternabende und Informationsveranstaltungen, sowie Lernentwicklungsgespräche werden in nächster Zeit nur digital angeboten. Elterngespräche können außerhalb der Unterrichtszeit unter Einhaltung der Hygieneregeln in Präsenz stattfinden. Ansonsten müssen diese auch digital stattfinden.