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Musical: Elec

Nach zwei Durchlaufproben am Montag und Dienstag gab es am Mittwochvormittag die Generalprobe. Waren bei den Proben die meisten noch recht cool, so machten sich nun Nervosität und Angst = Lampenfieber breit – das, was alle Profis zu gut kennen und nie ablegen können, und weshalb sie vom Theater nicht mehr lassen. Volles Haus – von Klasse 1 – 6 saßen die Mitschüler erwartungsvoll in der Mensa. Kleine Stolperer und falsche Einsätze bemerkten nur Eingeweihte. Das Publikum war höchst zufrieden und applaudierte überaus begeistert.

Die Premiere am Abend, als wirkliche Nagelprobe, kann man als rundum gelungen bezeichnen. Es hätten durchaus noch 50 Zuschauer in die Mensa gepasst. Alle, die nicht kamen, haben eine tolle Inszenierung versäumt.

Frau Schubert führte mit ihren Töchtern Anna und Vera (als Jugendbegleiterinnen) Regie und hatte alle Schauspieler bestens auf ihre Rollen eingeschworen und so zeigten alle Akteure herausragende schauspielerische Leistungen: Die Lehrerin mit zwischenzeitlichem, gekonntem Sprachfehler, die Schülerinnen aus der Klasse, die in witziger Weise die unterschiedlichsten Charaktere verkörperten und wohlbekannte Schülersprüche platzierten, die volksnahen Polizisten, die sich zu einer Luftgitarrennummer hinreißen ließen (vielen Dank an die Sachsenheimer Polizei für die Uniformen!), die strenge Rektorin, ein überaus witziger Schuldetektiv, die erstaunten Außerirdischen und natürlich das Paar Lizzi und Elec, das trotz der so unterschiedlichen Herkunft über Elecs Suche nach „Menschlichkeit“ zusammenfand. Zu erwähnen ist noch die „Liveschaltung“ zu Elecs Planeten mit einem von der Kraichertschule gedrehten, herrlichen Video, in dem die grünen Männchen uns an ihrem Leben teilhaben ließen. In einem Musical wird natürlich nicht nur gespielt, sondern auch gesungen und getanzt – und was gab es da alles zu hören und zu sehen! Ein von Herrn Thumm geführter, sehr sicherer Chor mit fetzigen Songs. Zusammen mit Frau De Candia hatte er auch die Solisten trainiert, die die Zuschauer überzeugten. Jasmin Fieber überzeugte als Lizzi mit einem superromatisch und wunderschön gesungenen Lied, ebenso wie die Außerirdischen Jennifer Weber und Luana Bojku. Batuhan Bahadir sang seinen Detektivsong ebenso schräg, wie er ihn spielte – toll, und sein Bruder Kaan rappte als Elec, text- und beatsicher wie ein Profi. Das Sahnehäubchen waren die verschiedenen Choreographien, ein-studiert von Frau Röthle und Frau Zluhan-Kalb. Zu hervorragend aus-gewählter Musik tanzten die TänzerInnen auf den Tischen im, Klassenzimmer und auf dem Schulhof. Tänzerische Höhepunkte boten die Breakdancer Marcel Reichel, Andy Schütz, Yener Durakov und Ali Aslandag und die Außerirdischen, die mit ihren Leuchtbällen in der Nacht wunderschöne Bilder erzeugten, die die Zuschauer zu spontanem Beifall hinrissen.

Herzlichen Dank an die Sponsoren VR-Bank Stromberg-Neckar, ASKO am Schulamt Ludwigsburg und die Fördervereine der Kraichertschule und der Burgfeldschule, an Herrn Pohl und sein Fördervereinsteam für die tolle Bewirtung, Frau Grosche und SOKO für die Organisation der Backstageparty und natürlich an alle mitwirkenden Schülerinnen und Schülern, an die Pädagogischen Assistentinnen, F.Zluhan-Kalb und Frau De Candia, die unermüdlichen Lehrerinnen und Lehrer, Frau Röthle, Frau Schubert und Herrn Thumm, sowie alle beteiligten Jugendbegleiterinnen, Kolleginnen und Kollegen der Kraichertschule und der Burgfeldschule.